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Warum Montessori?
Forderungen der aktuellen Bildungsdebatte werden von der Montessori-Pädagogik erfüllt. Dazu gehören frühkindliche Bildung, individuelle Förderung und Eigenmotivation. Ein weiterer Aspekt ist das ganzheitliche Lernen über die Verbindung von kreativen und rationalen Elementen, die Verknüpfung von Denken und Handeln in buchstäblichem „Begreifen“, beispielsweise die Ausbildung von mathematischem Verständnis über anschauliches Lernmaterial. Darüber hinaus fördert die Form des Unterrichts die soziale Kompetenz: Montessori-Absolventen sind in der Lage, Themen zu präsentieren, Probleme zu lösen und Konflikte zu klären.

Kinder sind neugierig und wollen lernen. Ein Baby patscht auf die Wasseroberfläche und schaut den Spritzern zu. Ein Kleinkind lässt Sand durch seine Finger rieseln. Größere Kinder wollen mitkochen, singen englische Lieder, rechnen einen Kassenzettel nach oder fragen, wie ein Auto funktioniert. Kinder zeigen uns, was sie interessiert. In jedem Alter. Können sie ihrem Interesse nachgehen, vertiefen sie sich in ihr Thema und vergessen alles um sich herum. Ein perfekter Moment.

Diese Begeisterung kommt aus dem Kind selbst. Sie benötigt keine Prüfungen und keinen Druck von außen, sondern nur eine Umgebung, die Anregungen gibt und das selbstständige Lernen zulässt – bei voller Konzentration und im eigenen Rhythmus. Mit anderen Worten: Wenn man die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen nicht stört, bleibt diese Begeisterung erhalten. Rechnen, Schreiben, Sprachen oder handwerkliches Können zu lernen ist dann keine Mühe, sondern Arbeit, die sich von selbst belohnt und Lust auf mehr macht.

Darum interessieren sich heute viele Eltern für Montessori-Einrichtungen und geben ihren Kindern die Chance, dort ihren gesamten Bildungsweg zu gehen: von der Krippe bis zum staatlichen Schulabschluss. Die Begabungen von Menschen entfalten sich am besten in einem Raum, der die Freiheit und Zeit bietet, um sie selbstständig zu entdecken und zu entwickeln.